Kannibalenfilme gab es in den Siebzigern und frühen Achtzigern ja genug. Anders als die Zombiefilme, haben es die Vertreter des Kannibalengenres aber nie wieder wirklich in den Mainstrem geschafft. Das ist der Grund, warum wir uns heute mit relativ kleinen Indiefilmen, wie z.b. 'Rohtenburg' oder eben 'We Are What We Are (Somos lo que hay)', zufrieden geben müssen.
Der Film geht die Sache von einem etwas anderen Blickwinkel an und verfolgt die Geschichte einer mexikanischen Familie von Kannibalen, die versucht im harten mexikanischen Alltag zu überleben. DemTrailer nach, ist das Ganze weniger auf die Schockschiene ausgelegt, sondern legt mehr Wert auf die psychologischen Aspekte. Sieht soweit ganz interessant aus.
Regie führt Jorge Michel Grau nach seinem eigenen Drehbuch. Es spielen Adrián Aguirre, Miriam Balderas, Francisco Barreiro und Carmen Beato. Der Film wird dieses Jahr in Cannes Premiere haben.