24. Juli 2013

'Paranormal Asylum: The Revenge of Typhoid Mary' Trailer und Story

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Neben einsamen Hütten im Wald und alten Spukhäusern gehören Irrenanstalten wohl zu den am meisten frequentierten Schauplätzen in Horrorfilmen. Alte verlassene Krankenhäuser mit Geistern von verrückten Insassen bieten eben eine gute Grundlage für 90 Minuten schaurige Unterhaltung. Das hat lange Tradition und wird wohl so schnell auch nicht aus dem Horrorzirkus nicht verschwinden. Der neuste Vertreter dieses Genres ist 'Paranormal Asylum: The Revenge of Typhoid Mary' (jupp, der Titel ist zu lang).

Zur Story: es war einmal vor langer, langer Zeit (in den Fünfzigern, um genau zu sein) als um New York dutzende Menschen von Typhus dahingerafft wurden. Weil man die Ursache nicht schnell genug finden konnte, machte man kurzerhand Mary Malone zum Sündenbock und steckte sie in ein Irrenhaus zur Quarantäne. Von hier bekam Mary auch ihren Spitznamen 'Typhoid Mary'. Sie starb, wahrscheinlich unschuldig, Jahrzehnte später eine qualvollen Tod.

Sprung in die Gegenwart und wir begleiten ein kleines Filmteam, die eine Dokumentation über Mary drehen wollen. Wer an dieser Stelle tatsächlich eine halbwegs originelle Story erwartet hat, darf als unverbesserlicher Optimist gelten. Ab hier geht es dann auch genauso einfallslos weiter, wie man befürchtet. Das Team übernachtet im verlassenen Krankenhaus, unheimlich, unheilmich, unheimlich, einer vom Team wird von bösen Geistern besessen, unheimlich, unheimlich, bla, bla blaaaaah.

Naja, wer's mag kann ja einen Blick riskieren. Der Trailer sieht einigermaßen kompetent aus und die Produktion scheint auch keine von diesen Low-Budget Kamerawackeldingern zu sein. Regie führte Nimrod Zalmanowitz, für den dies die erste Abendfüllende Regiearbeit darstellt. In den Hauptrollen sehen wir Paul Bright ('Zeit der Entscheidung'), Aaron Mathias ('Shinobi Girl' TV), Nathan Spiteri ('Exit 727') und Grace Evans ('Love Proof'). In England ist der Kinostart für Mitte/Ende August geplant, am 17 September sind unsere informationshungrigen Freunde aus den USA dran und für Deutschland ist noch kein Termin geplant.